|
|
Selbstbestimmung
am Lebensende Qualifizierungsprogramm des Freireligiösen Wohlfahrtsverbands Hessen |
|
Das Seminar am Samstag, 15.11.2003, um 9 13 Uhr, in Neu-Isenburg,
Ulmenweg 5, möchte über die Bedeutung und Verbindlichkeit von
Patientenverfügungen informieren. Grundsätzlich hat jeder Patient das
Recht, einer vom behandelten Arzt vorgeschlagenen Therapie zuzustimmen oder
diese abzulehnen. Problematisch wird es aber jedoch, wenn der Patient nicht
mehr für sich selbst entscheiden kann.
In diesem Seminar werden die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dargestellt und erörtert, wie Menschen auch am Lebensende soweit wie möglich selbst bestimmen können. Herr Gottfried Rudolph, Referent für Hospizarbeit, wird an diesem Tag über neueste Entwicklungen berichten und für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung stehen. Anmeldung unter 06102-39567.
|
|
|
|
Anmeldung zur
Jugendfeier 2004 |
|
Jugendliche, die im nächsten Jahr ca. 14 Jahre alt sind, können an
unserer offenen Jugendfeier teilnehmen. Anmeldungen werden ab sofort angenommen.
Zwei Termine für die Jugendfeier stehen fest:
|
|
|
Weitere Jugendfeiertermine unserer Gemeinden werden nach Anmeldeschluss (Mitte
Februar 2004) festgelegt und bekanntgegeben. Das Faltblatt Jugendfeier
für alle kann in der Geschäftsstelle (06102-39567) oder bei den
Gemeinden angefordert werden.
Offene Jugendfeier in den Gemeinden der FLH: Weltoffen, kritisch, undogmatisch die Alternative für junge Menschen, die nicht an einen persönlichen Gott glauben.
|
|
|
|
Abschied von Günther Vogel
|
|
Am 12. August ist Günther Vogel wenige Wochen vor Vollendung seines 81.
Lebensjahres verstorben. Die Freireligiöse Gemeinde Bad Hersfeld und die
Freireligiösen Landesgemeinschaft Hessen, in der Günther Vogel viele
Jahre aktiv im Landesvorstand der tätig war, verliert mit ihm einen
engagierten Streiter für die Freireligiöse Gemeinschaft, in der
Günther Vogel seine geistige Heimat fand: im Wissen darum, nur dieses
einzige Leben bewußt gestalten zu können und eigene
Lebensschwerpunkte zu setzen, ohne dabei den Blick für andere zu
verlieren; eben nicht einfach nur etwas unreflektiert zu übernehmen,
sondern zu fragen, hinterzufragen und kritisch zu bleiben gegenüber
sogenannten irdischen oder göttlichen Wahrheiten und seinerseits einem
Menschen- und Weltbild verpflichtet, das den Mensch -ohne religiöse
Überheblichkeit- einordnet in ein großes Ganzes, das nicht trennt
zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Oben und Unten, zwischen Himmel und
Hölle oder zwischen Natürlichkeit und sog. Unnatürlichkeit.
Günther Vogel war vielmehr der Freireligiösen Idee und damit den Traditionen der Aufklärung und des Humanismus und er war einer Grundeinstellung zum Leben und zu den Menschen verpflichtet, die Mut zum Leben machen soll, ohne Ängste im Leben zu vermitteln. Mit seiner Persönlichkeit, mit seinem Denken und Handeln hat er über seinen Familienkreis und über die Freireligiöse Gemeinschaft hinaus in vielfältiger Weise gewirkt und bleibende Spuren hinterlassen.
|
| VERMISCHTES |
|